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Ist mein Hund eifersüchtig oder steckt etwas anderes dahinter?

Du kennst diesen Moment. Du gehst in die Hocke, um einen anderen Hund zu begrüßen, und dein eigener drängelt sich dazwischen – oder wenn du beim Spaziergang kurz anhältst, um mit einem Nachbarn zu plaudern, wirft dir dein Hund diesen unverwechselbaren Blick zu. Aber ist das Eifersucht?

Was wir über die Emotionen von Hunden wissen

Wir wissen, dass Hunde ein reiches Gefühlsleben haben. Sie erleben ganz klar Freude, Angst, Aufregung und Bindung. Doch das, was wir als “Eifersucht” bezeichnen, ist oft etwas anderes. Es kann sein: Aufmerksamkeitssuche, Frustration, Unsicherheit, Ressourcenverteidigung oder das Bedürfnis nach Rückversicherung. 

Für viele Hunde sind unsere Aufmerksamkeit, Zuneigung und Fürsorge unglaublich wertvolle Ressourcen. Wenn diese Ressourcen scheinbar woanders hingehen, greifen sie manchmal ein – um sicherzustellen, dass sie nichts verpassen. 

Welche Verhaltensweisen solltest du beobachten?

Verhaltensweisen, die häufig als Eifersucht bezeichnet werden, sind zum Beispiel:

  • Pföteln, Anstupsen oder dich ablecken
  • Lautäußerungen, wenn sich jemand nähert oder mit dir interagiert
  • Sich zwischen dich und eine andere Person oder einen anderen Hund drängen
  • Spielzeug bringen oder Tricks anbieten
  • Nach deiner Hand oder Kleidung schnappen/ziehen
  • Anzeichen von Ressourcenverteidigung oder Aggression gegenüber anderen

Diese Verhaltensweisen zeigen sich am häufigsten, wenn dein Hund das Gefühl hat, mit einer anderen Person oder einem anderen Hund zu konkurrieren.

Wann solltest du dir Sorgen machen?

Wenn das Verhalten mild ist und weder Stress noch Schaden verursacht, gibt es keinen Grund zur Panik. Emotionale Ausdrucksformen sind Kommunikation – und Kommunikation ist gesund. 

Wenn sich das Verhalten jedoch zu Aggression oder intensiver Ressourcenverteidigung steigert, ist es wichtig, dir Unterstützung von einer qualifizierten Verhaltensexpertin bzw. einem qualifizierten Verhaltensexperten zu holen. 

Was du tun kannst

Plane bewusst Eins-zu-eins-Zeit ein. Ein eigener Spaziergang, eine Spielrunde oder ruhige Kuschelzeit kann deinem Hund helfen, sich emotional “aufgefüllt” zu fühlen.

Biete einen Alternativfokus an. Gib einen Kauknochen oder ein Intelligenz-/Puzzlespielzeug, damit es weniger stressig ist, deine Aufmerksamkeit zu teilen.

Baue ein “Entspann dich/settle”-Signal auf. Klare Erwartungen geben Hunden Sicherheit. Du könntest deinem Hund zum Beispiel beibringen, bei Besuch auf eine bestimmte Decke oder in sein Bett zu gehen. Statt sich dazwischenzudrängen, lernt er: “Entspann dich” bedeutet hinlegen, den Körper weich werden lassen und ruhig dort bleiben – und ruhiges Verhalten wird belohnt.

Halte Routinen so vorhersehbar wie möglich. Konsequenz stärkt das Selbstvertrauen – besonders bei Veränderungen, z. B. wenn ein Baby kommt oder sich dein Arbeitsrhythmus verschiebt. 

Und denk immer daran: Das Verhalten deines Hundes ist Information. Es spiegelt Bindung, Sicherheit und den Wert wider, den er dir beimisst. Wenn du achtsam reagierst, können diese “eifersüchtigen” Momente zu Chancen werden, Vertrauen und Verbindung zu vertiefen.

Und mal ehrlich – ist es nicht genau das, worum es beim bewussten Hundemenschen-Sein geht?

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